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Der Sommer markiert den Beginn der Bergsaison: bessere Bedingungen, schneefreie Wege und unzählige Routen, die es zu entdecken gilt. Das bedeutet jedoch nicht, dass es einfacher wird. Selbst in den günstigsten Monaten erfordert das Bergsteigen Konzentration, Vorbereitung und Respekt für die Umgebung. Die richtige Ausrüstung ist unerlässlich, Entscheidungen müssen gut durchdacht und Risiken mit klarem Kopf sorgfältig abgewogen werden. In den Bergen gibt es keinen Raum für Improvisation – die eigenen Grenzen zu kennen und sich bewusst zu bewegen, macht den Unterschied. Dieser Leitfaden wurde entwickelt, um eine klare und praktische Orientierung zu bieten, wie man sich mit der richtigen Einstellung, Vorbereitung und Sicherheit im alpinen Gelände bewegt.
Summer mountaineering involves moving through high-altitude alpine environments during the most stable season of the year. It is not simply “advanced hiking”: it often means navigating exposed ridgelines and rock faces, where technical skills, proper equipment, and a strong safety mindset are essential.
Die alpine Umgebung im Sommer ist faszinierend, aber ständig im Wandel. Die Tage sind lang, mit milden Temperaturen am Morgen, die selbst in großer Höhe zur Mittagszeit deutlich ansteigen können. Wege und Routen sind oft trocken und leichter zugänglich, doch die Sonneneinstrahlung kann den Fels aufheizen und seine Stabilität beeinflussen. Auf schattigen Hängen, in nordseitigen Lagen und in steileren Rinnen können Schnee und Eis selbst im Hochsommer bestehen bleiben. Diese Bedingungen erfordern Vorsicht, solide technische Fähigkeiten und den Einsatz von Steigeisen. Das Timing ist ein entscheidender Faktor im Sommer-Bergsteigen: Touren beginnen in der Regel im Morgengrauen, wenn der Schnee kompakter ist und die Bedingungen stabiler sind. Der Abstieg wird für den frühen Nachmittag geplant, bevor Hitze und Instabilität die Risiken erhöhen.
Die Unterschiede zwischen den beiden Jahreszeiten sind erheblich und betreffen jeden Aspekt der Aktivität. Im Winter ist alles von Schnee bedeckt, die Temperaturen können auf extreme Werte sinken und die Tageslichtstunden sind begrenzt. Die Fortbewegung erfolgt in der Regel mit Tourenskiern oder Schneeschuhen, während Steigeisen oft unerlässlich sind. Winter-Bergsteigen erfordert ein hohes Maß an körperlicher und technischer Vorbereitung sowie fundierte Erfahrung. Zu den Risiken, die besonders sorgfältig gemanagt werden müssen, zählt die Lawinengefahr als eines der kritischsten. Im Sommer ist das Bergsteigen für Einsteiger im Allgemeinen zugänglicher, sollte jedoch niemals unterschätzt werden. Technische Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Schnee sind geringer, dafür treten andere saisonale Gefahren auf: Nachmittägliche Gewitter können plötzlich und heftig auftreten, Fels kann durch Auftauen locker und instabil sein, und Hitze kann zu Dehydrierung und Hitzschlag führen.
Sommer-Bergsteigen ist eine umfassende Aktivität, die sowohl Körper als auch Geist fordert. Aus körperlicher Sicht verbessert es die kardiovaskuläre Ausdauer, die Muskelkraft, das Gleichgewicht und die Koordination. Die Fortbewegung in großer Höhe fördert zudem die Anpassung des Körpers an die Höhe und verbessert die Atemeffizienz sowie die allgemeine Sauerstoffversorgung. Auf mentaler Ebene erfordert es Konzentration, Stressbewältigung und Entscheidungsfähigkeit in komplexen Umgebungen. Das gemeinsame Erlebnis im Seilteam stärkt die Verbindung zwischen den Partnern, während das Erreichen des Ziels ein tiefes und echtes Gefühl der Zufriedenheit vermittelt. Der direkte Kontakt mit der Hochgebirgsumgebung trägt außerdem zum psychischen Wohlbefinden bei und fördert mentale Klarheit und Ausgeglichenheit.
Die Wahl der richtigen Kleidung ist ein entscheidender Aspekt beim Sommer-Bergsteigen. Die Bedingungen in großer Höhe können sich schnell ändern, weshalb es unerlässlich ist, sich auf technische Ausrüstung zu verlassen, die Schutz, Komfort und Leistung gewährleistet. Technische Bekleidung hilft dabei, Temperaturschwankungen zu bewältigen, Feuchtigkeit zu regulieren und den Körper vor Wind, Sonneneinstrahlung und plötzlichen Wetterumschwüngen zu schützen. Atmungsaktivität, Leichtigkeit und die Möglichkeit, im Schichtenprinzip zu arbeiten, sind zentrale Eigenschaften, die berücksichtigt werden sollten. Das Tragen geeigneter Ausrüstung verbessert nicht nur den Komfort, sondern spielt auch eine grundlegende Rolle für die Sicherheit. Die richtige Kleidung hilft dabei, die Körpertemperatur zu halten, Ermüdung zu reduzieren und sich effizient in einer anspruchsvollen alpinen Umgebung zu bewegen.
Thermoregulierung. Die Kleidung muss das richtige thermische Gleichgewicht aufrechterhalten: Wärme speichern, wenn nötig, und überschüssige Hitze während der Aktivität ableiten. Sie muss sich sowohl an die Intensität der Bewegung als auch an wechselnde Umweltbedingungen anpassen. Wetterschutz. Wind, Regen und Feuchtigkeit können Komfort und Sicherheit schnell beeinträchtigen. Die Bekleidung muss eine wirksame Barriere bieten und den Körper auch unter anspruchsvollen Bedingungen trocken und geschützt halten. Ergonomie. Bewegungsfreiheit und Komfort sind essenziell. Die Kleidung sollte sich dem Körper anpassen, ohne einzuschränken, und eine flüssige Fortbewegung ermöglichen – auch beim Tragen eines Rucksacks und technischer Ausrüstung. Dies sind die drei Säulen von Montura Elements – unser Ansatz zur Entwicklung technischer Outdoor-Bekleidung, um die Bewegung in den Bergen zu vereinfachen und kompromisslosen Komfort, Kontrolle und Funktionalität zu gewährleisten.
Das Drei-Schichten-Prinzip ist die praktischste Umsetzung dieses Ansatzes: aufeinander abgestimmte Schichten, die zusammenarbeiten, um Feuchtigkeit, Temperatur und Schutz zu regulieren und sich an die realen Bedingungen der alpinen Umgebung anzupassen.
Mittelschicht: Isolationsschicht Die Mittelschicht dient dazu, die Körperwärme zu speichern, indem sie ein isolierendes Luftpolster zwischen der Basisschicht und der Außenschicht bildet. Sie ist die vielseitigste Komponente des Systems: Sie wird in Pausen, in den frühen Morgenstunden oder bei sinkenden Temperaturen getragen und kann bei intensiverer Anstrengung leicht ausgezogen werden. Für das Sommer-Bergsteigen gehören zu den typischen Optionen leichte Fleecejacken und komprimierbare Daunenjacken. Fleece bietet eine gute Atmungsaktivität und behält seine isolierenden Eigenschaften auch bei feuchten Bedingungen bei, während Daune ein ausgezeichnetes Wärme-Gewichts-Verhältnis bietet und sich leicht komprimieren lässt. Eine leichte Softshelljacke kann ebenfalls als hybride Lösung dienen, indem sie Isolierung, Atmungsaktivität und einen moderaten Windschutz kombiniert. Die wichtigste Eigenschaft der Mittelschicht ist ihre Vielseitigkeit: Sie muss sich schnell an wechselndes Tempo, Temperatur und Umweltbedingungen anpassen lassen.
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Außenschicht: Wasserdichte und winddichte Hardshell Die Außenschicht ist die wichtigste Investition in der Bergsteigerbekleidung. Eine hochwertige wasserdichte und winddichte Shell kann den entscheidenden Unterschied machen, wenn sich die Wetterbedingungen plötzlich ändern. Wichtige Merkmale, die berücksichtigt werden sollten: - Wassersäule: Für das Bergsteigen werden mindestens 20.000 mm empfohlen. - Atmungsaktivität: Hohe Werte sorgen für Komfort bei intensiver Aktivität. - Leichtgewichtige Konstruktion: entscheidend, um unnötiges Gewicht zu vermeiden. - Verstellbare Kapuze: kompatibel mit einem Kletterhelm. Belüftungsreißverschlüsse: um bei anstrengenden Aufstiegen schnell Wärme abzuleiten. Unter sommerlichen Bedingungen kann eine leichte Softshell ausreichend sein, aber das Mitführen einer wasserdichten Shell als Backup wird immer empfohlen.
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Leichte und wetterfeste Hosen Vielseitigkeit ist entscheidend bei der Wahl von Bergsteigerhosen. Die besten Modelle bestehen aus leichten, elastischen Materialien, die die Bewegung beim Aufstieg unterstützen. Eine DWR-Beschichtung (Durable Water Repellent) hilft, Feuchtigkeit und leichten Regen abzuweisen, ohne dass eine vollständig wasserdichte Membran erforderlich ist, und sorgt so für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Schutz und Atmungsaktivität. Wichtige Merkmale sind: - Verstärkte Bereiche in stark beanspruchten Zonen wie Knien und Gesäß - Reißverschlusstaschen zur sicheren Aufbewahrung wichtiger Gegenstände - Verstellbare oder eng anliegende Beinabschlüsse, um ein Verhaken mit Steigeisen zu vermeiden - Helle oder auffällige Farben für bessere Sichtbarkeit bei Bedarf Für Touren auf Schnee oder Gletschern können leichte Gamaschen hinzugefügt werden, um zu verhindern, dass Schnee in die Schuhe gelangt.
Leichte Accessoires: Mützen, Socken und Halsbekleidung Accessoires sollten niemals unterschätzt werden. In großer Höhe bieten sie essenziellen Schutz vor Kälte, Wind und Sonneneinstrahlung. - Mütze und Schlauchtuch: Selbst im Sommer können die Temperaturen schnell sinken. Diese leichten Teile nehmen kaum Platz ein, bieten jedoch wichtige Wärme - Technische Socken: entscheidend für Komfort und Fußgesundheit, helfen sie, Blasen zu vermeiden und Feuchtigkeit zu regulieren - Sonnenbrille: Hoher UV-Schutz ist in der Höhe unerlässlich, besonders auf Schnee und Eis - Leichte Handschuhe: nützlich bei Wind und plötzlichen Temperaturabfällen
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