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Sie suchen die richtige Trekking-Hardshell? Entdecken Sie die wichtigsten Eigenschaften und finden Sie den passenden Schutz für Ihre nächsten Abenteuer.
Wer gerne in den Bergen unterwegs ist, selbst nur auf einer Tageswanderung, weiß, wie schnell sich die Bedingungen ändern können. Aus blauem Himmel kann innerhalb weniger Minuten ein Unwetter entstehen, der Wind frischt auf und die Temperaturen sinken spürbar. In solchen Momenten macht oft die richtige Hardshell-Jacke den entscheidenden Unterschied zwischen einer angenehmen Tour und einer unangenehmen Erfahrung.In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Hardshells funktionieren, welche Modelle es gibt und worauf Sie beim Kauf achten sollten. So finden Sie die passende Jacke für Ihre Abenteuer, ohne für Funktionen zu bezahlen, die Sie nicht benötigen, und ohne vom Wetter überrascht zu werden, wenn die Bedingungen plötzlich umschlagen.
Der Begriff Hardshell bezeichnet eine technische Jacke, die vor Wind und Wetter schützt. Im Gegensatz zu isolierenden Jacken spendet eine Hardshell selbst keine zusätzliche Wärme. Stattdessen bildet sie die äußere Schicht des Bekleidungssystems und schützt vor Regen, Wind, Schnee und Nässe, während überschüssige Wärme und Feuchtigkeit nach außen entweichen können.
Eine Hardshell-Jacke erfüllt zwei zentrale Aufgaben: Sie hält Wasser zuverlässig von außen ab und lässt gleichzeitig Feuchtigkeit, die durch den Körper entsteht, nach außen entweichen. Eine hochwertige Hardshell schützt außerdem effektiv vor Wind und reduziert den Wärmeverlust durch Windchill. Viele Modelle bieten zusätzlich Schutz vor Abrieb, Ästen, Felsen und kleineren Stößen, was sie besonders auf anspruchsvollen Trails und im alpinen Gelände unverzichtbar macht.Kurz gesagt: Eine Hardshell wärmt nicht. Ihre Aufgabe besteht darin, das Mikroklima zwischen Körper und Umgebung zu regulieren und Sie sowohl vor Regen als auch vor Schweiß trocken zu halten.
Im technischen Bergsport ist die Hardshell Teil eines Schichtenprinzips, das in der Regel aus drei Komponenten besteht:
• Basisschicht (Base Layer): Wird direkt auf der Haut getragen und transportiert Feuchtigkeit vom Körper weg.• Isolationsschicht (Mid Layer): Sorgt für Wärmeisolierung, beispielsweise durch Fleece, Merinowolle, Kunstfaserisolierung oder Daune.• Außenschicht (Hardshell): Schützt vor Wind, Niederschlag und wechselnden Wetterbedingungen.
Dieses modulare System ermöglicht es, die Bekleidung flexibel an die Bedingungen anzupassen, indem Schichten je nach Bedarf hinzugefügt oder entfernt werden. So sind Sie deutlich vielseitiger unterwegs als mit einem einzelnen Kleidungsstück, das alles können soll, aber nichts wirklich optimal erfüllt.
Eine klassische Regenjacke, wie sie häufig im Alltag oder in der Stadt getragen wird, ist in erster Linie darauf ausgelegt, Regen abzuhalten. Die Atmungsaktivität spielt dabei oft eine untergeordnete Rolle, da die körperliche Belastung meist gering ist.Eine Trekking- oder Alpin-Hardshell hingegen ist für längere und intensivere Aktivitäten entwickelt. Sie muss die richtige Balance zwischen Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität bieten. Andernfalls kann sich die im Inneren entstehende Feuchtigkeit stauen und Sie ebenso durchnässen wie der Regen von außen. Deshalb kommen bei technischen Hardshells leistungsstarke Membranen und Materialien zum Einsatz, ergänzt durch eine dauerhafte wasserabweisende DWR-Imprägnierung, vollständig versiegelte Nähte, wasserabweisende Reißverschlüsse und verstellbare Kapuzen für den aktiven Einsatz in den Bergen.Genau dieses Zusammenspiel aus Wetterschutz und technischer Performance macht ein Produkt Weather-Ready: unseren Maßstab für zuverlässigen Schutz bei jedem Wetter und in jeder Umgebung
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Im Outdoor-Bereich werden Hardshell-Jacken grundsätzlich in zwei Kategorien unterteilt: Hardshells und Softshells. Wer die Unterschiede kennt, kann leichter die passende Jacke für den jeweiligen Einsatzbereich auswählen.
Eine Hardshell ist eine vollständig wasserdichte Außenschicht, die mit laminierten Membranen ausgestattet ist und auch bei starkem Regen oder intensivem Schneefall zuverlässig vor Nässe schützt. In unserer Kollektion kommen sowohl GORE‑TEX®-Membranen als auch unsere eigene PFAS-freie Prometeo®-Membran zum Einsatz. Beide bieten ein hohes Maß an Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität bei gleichzeitig reduzierter Umweltbelastung.Eine Hardshell ist die ideale Wahl überall dort, wo sich die Wetterbedingungen schnell verschlechtern können: in alpinem Gelände, auf hochalpinen Trekkingtouren, bei Gewittern in den Bergen oder auf mehrtägigen Abenteuern, bei denen zuverlässiger Wetterschutz entscheidend ist.Der Kompromiss liegt beim Tragekomfort. Da Hardshell-Materialien weniger elastisch sind, können sie sich bei längeren und intensiven Aktivitäten etwas weniger flexibel anfühlen.
Eine Softshell ist weicher, elastischer und atmungsaktiver als eine Hardshell, bietet jedoch einen geringeren Schutz vor Nässe. Sie kommt mit leichtem Regen, Wind und feuchten Bedingungen gut zurecht, ist aber nicht für längere Einsätze bei starkem Regen ausgelegt.Dafür überzeugt sie mit hohem Tragekomfort, großer Bewegungsfreiheit und einem hervorragenden Feuchtigkeitsmanagement. Diese Eigenschaften machen sie zur idealen Wahl für Aktivitäten wie Klettern, Skitouren-Aufstiege oder Wanderungen bei stabilem oder nur leicht wechselhaftem Wetter.Viele Softshells bieten zudem eine leichte Wärmeisolierung und übernehmen damit teilweise die Funktion einer Mid Layer. In Kombination mit thermoadaptiven Materialien sind sie besonders effektiv unter wechselnden Bedingungen in den Bergen, wo Temperaturen, Wetter und Belastungsniveau schnell variieren können.
Die richtige Entscheidung hängt von drei wesentlichen Faktoren ab:
• Der Wettervorhersage• Der zu erwartenden Belastung• Der Höhe und dem EinsatzgebietFür Tageswanderungen bei stabilem Wetter und geringem Regenrisiko bietet eine Softshell in der Regel den höheren Komfort. Für mehrtägige Trekkingtouren, alpine Routen oder Unternehmungen, bei denen sich die Wetterlage rasch verschlechtern kann, bleibt die Hardshell die sicherere Wahl, auch wenn sie bei intensiver Bewegung etwas weniger komfortabel ist.Viele erfahrene Bergsportler nehmen deshalb beides mit: eine Softshell für aktive Passagen und eine leichte, packbare Hardshell im Rucksack als zuverlässige Schlechtwetterreserve.Neben den technischen Eigenschaften spielt auch die Konstruktion eines Kleidungsstücks eine wichtige Rolle. Produkte, die nach unseren Ergo-Fit-Standards entwickelt wurden, folgen den natürlichen Bewegungen des Körpers, reduzieren Einschränkungen und erhöhen den Komfort bei dynamischen Outdoor-Aktivitäten. Das ergonomische Design sorgt für maximale Bewegungsfreiheit, sei es beim Greifen, Klettern oder auf langen Touren mit schwerem Rucksack.
Sobald Sie entschieden haben, welcher Shell-Typ am besten zu Ihren Aktivitäten passt, können Sie die verschiedenen Modelle und Ausstattungsmerkmale vergleichen.
Die Wasserdichtigkeit eines Materials wird über die sogenannte Wassersäule gemessen, die in Millimetern (mm) angegeben wird.Dieser Wert gibt an, welchem Druck eine theoretische Wassersäule auf das Material ausüben kann, bevor Wasser durch das Gewebe dringt. Vereinfacht gesagt: Je höher die Wassersäule, desto höher der Wasserdruck, dem das Material standhält. Das ist nicht nur bei starkem Regen relevant, sondern auch dann, wenn zusätzlicher Druck auf das Material wirkt, beispielsweise beim Sitzen auf nassem Untergrund, beim Knien im Schnee oder durch die Schultergurte eines Rucksacks.Obwohl die Wassersäule in Millimetern angegeben wird, wird im Labor nicht tatsächlich eine entsprechend hohe Wassersäule aufgebaut. Stattdessen wird der entsprechende Wasserdruck kontrolliert auf das Material ausgeübt und schrittweise erhöht, bis Wasser eindringt. Auf diese Weise lässt sich die Wasserdichtigkeit präzise und reproduzierbar bestimmen.Alle von Montura angegebenen Werte zur Wasserdichtigkeit werden gemäß der Norm UNI EN 20811 gemessen. Dieses international anerkannte Prüfverfahren bestimmt den Widerstand eines Materials gegen Wasserdurchtritt und ermöglicht einen objektiven Vergleich der Wasserdichtigkeit verschiedener Stoffe und Bekleidungskonstruktionen.
Als grobe Orientierung gelten folgende Werte:• 2.000 bis 7.000 mm: Geeignet für gelegentliche Einsätze und schweißintensive Aktivitäten bei leichtem Regen. Häufig bei Softshells und einfachen Wanderbekleidungen zu finden.• 7.000 bis 15.000 mm: Empfehlenswert für regelmäßige Wanderungen und Trekkingtouren. Bietet zuverlässigen Schutz bei mäßigem bis länger anhaltendem Regen.• 20.000 mm und mehr: Entwickelt für anspruchsvolle Wetterbedingungen, hochalpines Gelände, Bergsport und längere Einsätze bei starkem Regen.Wichtig: Die Wassersäule allein sagt noch nicht alles über die tatsächliche Wetterbeständigkeit einer Jacke aus. Vollständig versiegelte Nähte, wasserdichte Reißverschlüsse und schützende Abdeckleisten tragen entscheidend dazu bei, wie zuverlässig eine Jacke in der Praxis vor Nässe schützt.
Die Atmungsaktivität beschreibt die Fähigkeit eines Materials, Feuchtigkeit, die während körperlicher Aktivität entsteht, nach außen abzuleiten. Die beiden gebräuchlichsten Messverfahren sind:• MVTR (Moisture Vapour Transmission Rate)Die MVTR gibt an, wie viel Wasserdampf innerhalb von 24 Stunden durch ein Material transportiert werden kann. Der Wert wird in g/m²/24h angegeben.Dieser Parameter wird häufig verwendet, um die Fähigkeit einer Membran zu bewerten, Schweiß und Feuchtigkeit vom Körper wegzuleiten. Dadurch trägt er maßgeblich zum Tragekomfort bei intensiven Aktivitäten bei. Je höher der MVTR-Wert, desto effizienter kann Feuchtigkeit nach außen transportiert werden und desto geringer ist die Gefahr, dass sich Nässe im Inneren der Jacke ansammelt.Montura misst die Atmungsaktivität nach dem Standard JIS L 1099 B-1, einem international anerkannten Verfahren zur Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit wasserdichter und atmungsaktiver Materialien. Leistungsstarke Hardshell-Materialien erreichen in der Regel Werte zwischen 10.000 und 20.000 g/m²/24h, während Premium-Technologien diese Werte sogar übertreffen können.• RET (Resistance to Evaporative Heat Transfer)Der RET-Wert misst den Widerstand eines Materials gegen den Transport von Feuchtigkeit. Im Gegensatz zum MVTR gilt hier: Je niedriger der Wert, desto besser die Atmungsaktivität.
• RET unter 6: Höchste Atmungsaktivität• RET 6-13: Ausgezeichnete Atmungsaktivität• RET 13-20: Sehr gute Atmungsaktivität• RET über 20: Gute AtmungsaktivitätDa MVTR und RET auf unterschiedlichen Messverfahren basieren, sollten Vergleiche nur zwischen Produkten erfolgen, die mit derselben Kennzahl bewertet wurden.
Beim Wandern und Trekking sind Gewicht und Packmaß einer Hardshell oft genauso wichtig wie ihre Schutzfunktion, besonders wenn sie den größten Teil des Tages im Rucksack verstaut bleibt.Leichte Hardshells für Fast Hiking und intensive Aktivitäten wiegen in der Regel weniger als 300 g und lassen sich auf etwa die Größe einer Trinkflasche komprimieren. Robustere Modelle für den Bergsport und alpine Einsätze überschreiten häufig die 400-g-Marke und bieten dafür mehr Widerstandsfähigkeit und zusätzlichen Wetterschutz.Welche Variante die richtige ist, hängt letztlich davon ab, wie und wo die Jacke eingesetzt werden soll.
Ein häufig unterschätzter Aspekt ist die Robustheit des Außenmaterials.iderstandsfähigere Gewebe bieten einen besseren Schutz vor Abrieb und Rissen und eignen sich besonders für den regelmäßigen Einsatz, schwere Rucksäcke und anspruchsvolles Gelände. Leichtere Materialien setzen dagegen auf geringes Gewicht und ein kleines Packmaß, weshalb sie vor allem bei schnellen und sportlichen Aktivitäten beliebt sind, bei denen jedes Gramm zählt.Auch die PFAS-freie DWR-Imprägnierung (Durable Water Repellent) des Obermaterials spielt eine wichtige Rolle. Ihre Wirkung nimmt mit der Zeit und nach wiederholtem Waschen allmählich ab. Durch die richtige Pflege und eine regelmäßige Auffrischung der Imprägnierung lässt sich der Schutz vor leichtem Regen und Feuchtigkeit langfristig erhalten.
The technical parameters covered so far are useful, but the simplest way to find your way is to start from how you'll actually use the shell. Every activity has different requirements in terms of waterproofing, breathability, weight and fit.
Für Tageswanderungen bei überwiegend stabilem Wetter genügt in der Regel eine Hardshell mit einer Wassersäule zwischen 7.000 und 15.000 mm.In diesem Einsatzbereich sollten vor allem geringes Gewicht und ein kleines Packmaß im Vordergrund stehen. So lässt sich die Jacke problemlos im Rucksack verstauen, wenn sie gerade nicht benötigt wird, ohne dabei auf eine gute Atmungsaktivität bei anspruchsvollen Anstiegen verzichten zu müssen.
Die beliebtesten Hardshells der Montura-Community für Hiking:Herren: Shelter Jacket | Nordik Jacket | Magica Prometeo JacketDamen: Shelter Jacket | Nordik Jacket | Magica Prometeo
Auf Fernwanderwegen oder bei mehrtägigen Trekkingtouren, bei denen man sich bei Wetterumschwüngen nicht auf eine schnelle Rückkehr verlassen kann, empfiehlt sich eine Hardshell mit höherer Wasserdichtigkeit, idealerweise ab 15.000 mm Wassersäule, sowie einer robusten Konstruktion mit versiegelten Nähten und wasserdichten Reißverschlüssen.Auch ein Material mit höherer Denier-Zahl kann von Vorteil sein, da es der täglichen Beanspruchung und dem ständigen Kontakt mit dem Rucksack besser standhält.
Die beliebtesten Hardshells der Montura-Community für Trekking und Fernwanderungen:Herren: Magica Prometeo Jacket | Magica Pro GTX JacketDamen: Magica Prometeo Jacket | Magica Pro Gtx Jacket
Im alpinen Gelände und in großen Höhen können sich die Bedingungen schnell und drastisch ändern. Hier empfiehlt sich eine Hardshell mit einer Wassersäule von mindestens 20.000 mm, die auch starkem Wind, anhaltendem Regen und nassem Schnee zuverlässig standhält.In diesen Einsatzbereichen sind die Robustheit des Materials und die Verarbeitungsqualität ebenso wichtig wie die Wasserdichtigkeit selbst, da die Jacke häufig mit Fels, Klettergurt und Ausrüstung in Kontakt kommt.
Die beliebtesten Hardshells der Montura-Community für Alpinismus und Hochgebirge:Herren: Vertigo Gtx Pro | Vertigo 3LDamen: Vertigo Gtx Pro | Vertigo 3L
Für Skitouren und winterliche Aktivitäten empfehlen wir vor allem die Kombination aus einer leichten Hardshell und einer Daunenjacke. Während des Aufstiegs wird die Daunenjacke meist ausgezogen und im Rucksack verstaut, während die Hardshell vor Wind und Feuchtigkeit schützt. In Pausen oder bei der Abfahrt kann die Daunenjacke je nach Temperatur über oder unter der Hardshell getragen werden und sorgt sofort für zusätzliche Wärme.Eine Softshell kann an milderen Tagen oder bei besonders dynamischen Aufstiegen ebenfalls eine gute Wahl sein, wenn maximale Bewegungsfreiheit gefragt ist. Bei winterlichen Temperaturen bietet die Kombination aus Hardshell und Daunenjacke jedoch meist die bessere Balance zwischen Wärme, Wetterschutz und Komfort, insbesondere während Pausen.
Die beliebtesten Hardshells der Montura-Community für Skitouren und Winteraktivitäten:Herren: Magica Prometeo Jacket | Magica Pro Gtx Jacket | Skisky Evo Hooded JacketDamen: Magica Prometeo Jacket | Magica Pro Gtx Jacket | Skiski Evo Hooded Jacket
Technical Shells
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Die beste Hardshell ist nicht unbedingt die mit der höchsten Wassersäule oder der fortschrittlichsten Technologie. Entscheidend ist, die richtige Kombination aus Wasserdichtigkeit, Atmungsaktivität, Gewicht, Robustheit und Komfort für die eigenen Aktivitäten zu finden.Wer die wichtigsten technischen Eigenschaften kennt, kann Produktangaben besser bewerten und die Hardshell wählen, die optimal zu den eigenen Abenteuern passt – vom entspannten Tagesausflug bis hin zur anspruchsvollen Mehrtagestour in den Bergen.
Eine Wassersäule von 7.000 mm bedeutet, dass das Material dem Druck einer 7.000 mm hohen Wassersäule standhalten kann, bevor Wasser durch das Gewebe dringt. Für regelmäßige Wanderungen und Trekkingtouren empfehlen wir diesen Wert als Mindeststandard für zuverlässigen Wetterschutz.
Dieses Schutzniveau ist für anspruchsvolle Einsatzbereiche wie hochalpine Trekkingtouren, Bergsteigen und längere Aufenthalte bei starkem Regen ausgelegt. Es bietet einen besonders hohen Wetterschutz, geht jedoch oft über die Anforderungen klassischer Wanderungen hinaus.
Für die meisten Wanderungen auf Trails ist eine Wassersäule zwischen 7.000 und 15.000 mm in der Regel ausreichend. In alpinem Gelände oder bei unbeständigeren Wetterbedingungen empfiehlt sich hingegen eine Wassersäule von 20.000 mm oder mehr.
„Wasserdicht“ bedeutet schlicht, dass ein Kleidungsstück das Eindringen von Wasser verhindert. GORE‑TEX® hingegen ist eine spezielle Membrantechnologie, die zertifizierte Wasserdichtigkeit, Atmungsaktivität und Winddichtigkeit vereint. Neben GORE‑TEX® kommen in unseren Hardshells auch Prometeo®-Membranen zum Einsatz, unsere eigene PFAS-freie Membrantechnologie.
Waschen Sie Ihre Hardshell bei 30 °C mit einem Waschmittel für Funktionsbekleidung und verzichten Sie auf Weichspüler. Ein zusätzlicher Spülgang hilft dabei, Waschmittelrückstände zu entfernen. Anschließend die Jacke an der Luft oder bei niedriger Temperatur im Trockner trocknen. Die Wärme kann dazu beitragen, die DWR-Imprägnierung zu reaktivieren, wenn Wasser nicht mehr auf der Oberfläche abperlt.
Wenn Sie unter Ihrer Hardshell normalerweise nur einen Base Layer tragen, ist Ihre gewohnte Größe in der Regel die richtige Wahl. Möchten Sie zusätzlich eine isolierende Mid Layer darunter tragen, kann es sinnvoll sein, eine Nummer größer oder eine etwas weiter geschnittene Passform zu wählen, damit die darunterliegenden Schichten nicht zusammengedrückt werden.Im Zweifelsfall ist eine etwas großzügigere Passform meist die bessere Wahl, da sie mehr Flexibilität bietet und das Layering-System optimal unterstützt.
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